Growth Mindset

Growth Mindset 

Das Leben hält viele Herausforderungen für Groß und Klein bereit. Wie wir damit umgehen, hat sehr viel damit zu tun, welche Geisteshaltung wir zu uns selbst und zum Leben haben. Denn wie wir denken, bestimmt unser Leben.


Es gibt verschiedene Ansätze, Einfluss auf unser Denken und die daraus entstehenden Dynamiken zu nehmen. Einer davon ist das Konzept vom Growth Mindset, das von Dr. Carol Dweck entwickelt wurde. Was ist Growth Mindset ? Das Wort “Mindset” beschreibt die Denkweise, die geistige Einstellung, die jemand hat. Und die kann ganz unterschiedlich ausgerichtet sein. “Growth” ist eine Bezeichnung für Wachstum und Erweiterung.

Wenn man beides zusammenbringt, wird daraus eine Geisteshaltung, die auf Entwicklung und Wachstum ausgerichtet ist, und darauf, unser volles Potential sinnvoll und ethisch nutzen zu können.

Growth Mindset für den Alltag

Was kann man tun, um das Konzept vom Growth Mindset Kindern so verständlich zu machen, dass sie es anschließend positiv für sich in ihrem Leben anwenden können ?

Dafür braucht es ganz praktische Ansätze, die leicht verständlich sind, Spaß machen und motivieren. Denn schließlich geht es darum, Veränderungen im Denken und Verhalten auf den Weg zu bringen. Die beste Motivation ist, wenn Kindern und Eltern gemeinsam die Reise zum Growth Mindset antreten.

 

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Die folgende Checkliste zeigt, welche Voraussetzungen dabei helfen, zusammen mit Kindern erfolgreich Strategien für die Entwicklung ihrer Denkweise zu entwickeln:

  • 2 x in der Woche einen Zeitrahmen von 15-30 Minuten, um den jeweiligen Schwerpunkt zu erklären und gemeinsam zu erarbeiten. Die Zeit sollte sich am Alter der Kinder orientieren.
  • Möglichst täglich 5-10 Minuten Zeit, um persönliche Beispiele zum Growth Mindset aus dem Alltag zu reflektieren.
  • Auf Augenhöhe mit den Kindern sein, d.h. als Erwachsener selbst auch mitmachen, eigene Beispiele zur Veranschaulichung einbringen.
  • Frei von Druck, Leistungen und Erwartungen an das Ganze herangehen und genug Zeit nehmen.
  • Pausen nicht vergessen, denn schließlich soll es eine angenehme Erfahrung werden.


Auf dieser Basis können dann in der Familie, in der Schule oder in einem anderen Rahmen zusammen mit Kindern die einzelnen Schritte erarbeitet werden, die das Denken so nachhaltig verändern können.

Schritt 1: Growth Mindset kennenlernen
Um überhaupt erst einmal zu verstehen, worum es eigentlich bei der Entwicklung des Mindsets geht, ist es wichtig, sich genug Zeit dafür zu nehmen, die Grundlagen kennenzulernen. Gerade bei der Kooperation mit Kindern ist es auch wichtig, die passenden Worte und Erklärungen zu finden. Die wichtigste Information ist hier die das Wissen um die verschiedenen Typen von Mindset, nämlich das auf Entwicklung ausgerichtete Mindset (Growth Mindset) und das starre Mindset (Fixed Mindset). Menschen mit einer starren Geisteshaltung scheuen Herausforderungen und trauen sich nicht zu, mit Problemen fertigzuwerden. Das Denken wird mehr oder weniger blockiert bzw. kann sich nicht flexibel in verschiedene Richtungen bewegen.

Die folgenden Fragen sollen in diesem ersten Schritt beantwortet werden:

  • Was ist eigentlich Mindset ?
  • Was ist der Unterschied zwischen einem auf Entwicklung ausgerichteten Mindset (Growth Mindset) und einem starren Mindset (fixed Mindset) ?
  • Wo im Alltag zeigt sich, wie das eigene Mindset ausgerichtet ist ?
  • Was hat die Gehirnfunktion mit dem Mindset zu tun ?
  • Wie kann man die Macht des Gehirns besser nutzen ?

Es gibt viele Materialien, mit denen man sich gemeinsam mit den Kindern über die Funktion und die Fähigkeiten des Gehirns informieren kann. Anschauliche Vergleiche und evtl. Experimente dazu machen das Ganze greifbar und verständlich. Zusätzlich ist es auch interessant herauszufinden, was man selbst tun kann, um das Gehirn zu trainieren und in seiner Funktion zu unterstützen, z.B. Üben, Musikhören, sich gut ernähren und ausreichend schlafen.

Schritt 2: Das eigene Mindset erkennen
In diesem zweiten Schritt geht es darum, zu erkennen, wann und wie das eigene Mindset im Alltag wirkt, und welche Folgen dies hat. Wie wir denken, beeinflusst unsere Entscheidungen, und die haben immer Konsequenzen für das Leben – mal mehr, mal weniger. In Gesprächen über ganz konkrete Situationen und Erlebnisse, und wie man damit umgegangen ist, lassen sich sehr viele Informationen über die Gestaltung des eigenen Mindsets herausfinden.
Eine gute Übung ist es, spielerisch und bewusst mit den unterschiedlichen Geisteshaltungen zu spielen, also abwechselnd zu überlegen, wie ein “Growth Mindset” mit einer SItuation umgehen würde und wie es ein starres Mindset tun würde.

Schritt 3: Verändere dein Mindset
Jetzt geht es in die Praxis. In diesem Schritt ist es wichtig, Situationen miteinander zu teilen und zu besprechen, wie sich die eigene Denkweise auswirkt, und wie sie verändert werden könnte.
Hier kommen auch Emotionen und Gefühle ins Spiel, die mit den Glaubenssätzen und dem Denken verbunden sind. Gefühle haben eine ganz wichtige Bedeutung, da auch sie das Denken stark beeinflussen, und Gedanken wiederum auch Gefühle auslösen können. Ein Bewusstmachen der eigenen Gefühle und Emotionen ist im Zusammenhang mit der geistigen Haltung ein wichtiger Teil des Prozesses.
Um für sich selber klarzumachen, wohin der Weg führt, steht in diesem Schritt auch an, Ziele zu entwickeln. Die folgenden Fragen können dabei helfen:

  • Was möchte ich an meinem Denken verändern.
  • Wie werden meine Verhaltensweisen durch mein Denken beeinflusst ?
  • Welches konkrete Ziel nehme ich mir für den nächsten Tag vor ?
  • Gibt es ein konkretes Problem, das ich mit anderen zusammen besprechen möchte, um meine Einstellung dazu verändern zu können ?

Schritt 4: Training für das Mindset

All das, was in den vorhergehenden Schritten erlernt wurde, soll natürlich auch angewendet werden. Dieser letzte Schritt dient dazu, den Umgang mit dem GrowthMindset zu üben. Es geht hier auch darum, Durchhaltevermögen zu entwickeln. Für Kindern kann es sehr motivierend sein zu sehen, dass hier nicht unbedingt nur ihr Können gefragt ist, sondern, dass jeder Versuch zählt. Je öfter ein Kind eine positive Erfahrung macht, einfach weil es nicht aufgegeben hat, sondern es weiter probiert hat, desto besser. Auch Fehler stehen nun im Mittelpunkt. Denn sie sind exzellente Gelegenheiten, daraus zu lernen, und sich weiterzuentwickeln. So sollte also jedem vermeintlichen “Fehler” auch so begegnet werden. Das kann eine völlig neue Erfahrung für Eltern als auch für Kinder sein. Ganz wichtig ist es, spielerisch an Herausforderungen heranzugehen. Im geschützten Rahmen lassen sich in Ruhe simulierte Problemsituationen durchgehen, und passende Lösungswege herausarbeiten.

 

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