Didaktik

Die Aufzeichnungen findest du unter Videos.

In diesem Bereich erwarten dich starke Impulse rund um die Frage, wie Lernen so gestaltet werden kann, dass es Kinder wirklich erreicht, aktiviert und stärkt. Im Zentrum stehen dabei zwei grosse Themenfelder: einerseits Lernen durch Lehren und Digital School Story und andererseits die Webinar-Reihe Didaktische Reduktion & Visualisierung – Lernen wirksam gestalten mit Joachim Dell, Ivo Wüest und Peter Holliger.

Was all diese Beiträge verbindet, ist ein gemeinsamer Kern: Lernen wird dann wirksam, wenn es klar, bedeutsam, aktivierend und beziehungsorientiert gestaltet ist. Kinder lernen nicht am tiefsten, wenn sie möglichst viel Stoff konsumieren, sondern wenn sie verstehen, verknüpfen, gestalten, erklären und mit dem Gelernten in Kontakt kommen.

Im Gespräch zu Lernen durch Lehren wurde deutlich, wie kraftvoll es ist, wenn Schülerinnen und Schüler Inhalte nicht nur aufnehmen, sondern selbst erklären. Sobald Kinder einen Inhalt so aufbereiten, dass andere ihn verstehen können, verändert sich die Qualität ihres Lernens. Sie müssen sich intensiver mit dem Stoff auseinandersetzen, Zusammenhänge erkennen, vereinfachen, strukturieren und auf Rückfragen reagieren. Dadurch entsteht nicht nur Wissenszuwachs, sondern tiefes Verstehen, echte Beteiligung und oft auch ein starkes Erleben von Selbstwirksamkeit.

Ein besonders schönes Bild aus dem Gespräch war die Vorstellung, dass die Klasse wie ein Gehirn funktioniert. Jedes Kind bringt Wissen, Erfahrungen, Gedanken und Perspektiven mit. Lernen gelingt dann besonders gut, wenn diese einzelnen „Neuronen“ miteinander vernetzt werden. So wird Unterricht zu einem gemeinsamen Denkraum, in dem Kinder nicht isoliert arbeiten, sondern voneinander lernen, sich gegenseitig weiterhelfen und ihr Denken sichtbar machen.

Mit Digital School Story wird diese Haltung in die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen verlängert. Hier verarbeiten Lernende Themen aus dem Unterricht oder gesellschaftlich relevante Fragen in kurzen Videoformaten. Sie lernen, Inhalte zu verdichten, Botschaften zu formulieren, Storytelling zu nutzen und sich zu fragen: Wie bringe ich etwas so auf den Punkt, dass es andere berührt und verständlich wird? Dadurch werden nicht nur Fachkompetenzen gestärkt, sondern auch Kreativität, Kommunikation, kritisches Denken und Medienkompetenz. Kinder und Jugendliche lernen, digitale Inhalte nicht nur zu konsumieren, sondern bewusst zu hinterfragen und selbst verantwortungsvoll zu gestalten.

Ergänzt wird dieser Zugang durch die Webinar-Reihe Didaktische Reduktion & Visualisierung – Lernen wirksam gestalten. Hier wird sichtbar, wie sehr gutes Lernen von Klarheit, bewusster Auswahl und anschaulicher Vermittlung lebt.

Mit Joachim Dell richtet sich der Blick auf die grössere Frage, wie Schule und Lernräume überhaupt gestaltet sein müssen, damit Kinder wieder neugierig, beteiligt und eigenverantwortlich lernen können. Er zeigt, dass Lernräume keine neutralen Orte sind, sondern immer auch Ausdruck einer Haltung. Ein Klassenzimmer verrät, wie Lernen verstanden wird: als Belehrung, als Abarbeiten – oder als gemeinsames Entdecken, Ausprobieren und Denken. Dabei wird deutlich, dass lernförderliche Räume nicht zuerst mit Möbeln beginnen, sondern mit Beziehung, Klarheit und einer Lernkultur, die Kinder ernst nimmt. Gute Lernräume schaffen Orientierung und gleichzeitig Beweglichkeit. Sie geben Halt und lassen dennoch Freiheit. Und sie wirken besonders stark, wenn Kinder selbst an ihrer Gestaltung beteiligt werden.

Mit Ivo Wüest wird der Fokus auf die didaktische Reduktion gelenkt. Dahinter steht ein sehr entlastender und zugleich anspruchsvoller Gedanke: Nicht möglichst viel Stoff macht Unterricht wirksam, sondern die Fähigkeit, das Wesentliche herauszuarbeiten. Didaktische Reduktion bedeutet nicht, Inhalte flach zu machen, sondern sie so zu fokussieren, dass echtes Verstehen möglich wird. Statt viele Themen oberflächlich zu streifen, geht es darum, zentrale Aspekte intensiv zu bearbeiten. So entsteht Tiefe statt Breite. Gleichzeitig zeigt Ivo Wüest, wie wichtig es ist, dass Kinder nicht nur Input erhalten, sondern durch Eigenaktivität lernen: durch Projektarbeit, Stationenlernen, Peer-Learning, authentische Begegnungen und konkrete Bezüge zum Alltag. Auch Humor, Aktivierung und echte Beteiligung spielen dabei eine wichtige Rolle.

Mit Peter Holliger kommt eine weitere kraftvolle Lernbrücke dazu: zeichnen als Lernmethode. Seine Sessions machen deutlich, dass Visualisierung weit mehr ist als ein nettes Extra. Wenn Lerninhalte gezeichnet, symbolisiert oder in einfache Skizzen übersetzt werden, werden sie klarer, emotional zugänglicher und oft auch besser erinnerbar. Gerade einfache Symbole, Sketchnotes oder bildhafte Darstellungen helfen dabei, Komplexität zu ordnen und einen roten Faden sichtbar zu machen. Besonders wirksam wird das dann, wenn Kinder Inhalte selbst visualisieren. Denn in dem Moment, in dem sie etwas zeichnerisch darstellen, verknüpfen sie es innerlich auf einer tieferen Ebene. So verbinden sich Verstehen, Kreativität und Merkfähigkeit auf sehr natürliche Weise.

Insgesamt zeigen all diese Beiträge sehr deutlich: Wirksames Lernen braucht nicht immer mehr Material, mehr Tempo oder mehr Input. Oft braucht es das Gegenteil: mehr Klarheit, mehr Reduktion, mehr Beteiligung, mehr Beziehung und mehr echte Verarbeitung. Wenn Kinder lernen dürfen, indem sie erklären, visualisieren, auswählen, gestalten und sich als Teil eines gemeinsamen Lernprozesses erleben, dann wird Schule nicht nur effektiver, sondern auch menschlicher.

Die Aufzeichnungen findest du unter Videos.

Kommentare

Peter Holliger

Peter Holliger verbindet fundiertes Wissen und langjährige Erfahrung in nachhaltigen Ausbildungen mit praxisnaher Krisenbewältigung. Als erfahrener Krisenmanager hat er in zahlreichen beruflichen Situationen bewiesen, wie wichtig fundierte Analyse, präzise Entschlussfassung und proaktive Lösungsansätze sind. In seinen Vorträgen und Schulungen teilt er seine persönlichen Erfahrungen aus realen Krisensituationen und gibt tiefe Einblicke in entscheidende Meilensteine seiner Laufbahn.

Neben seiner Arbeit als Krisenmanager bringt Peter seine analytischen Fähigkeiten kreativ aufs Papier und zeigt anderen, wie sie diese Kompetenzen ebenfalls zeichnerisch umsetzen können. In der Schule und Didaktik vermittelt er auf anschauliche Weise, wie visuelles Denken die Problemlösungsfähigkeiten stärkt und in komplexen Situationen Klarheit schaffen kann. Er lehrt nicht nur theoretisches Wissen, sondern fördert aktiv die Kreativität und das analytische Denken seiner Schüler
, indem er ihnen praxisnahe Werkzeuge zur Krisenbewältigung und Entscheidungsfindung an die Hand gibt.

Yvo Wüest

Yvo Wüest ist vom Hintergrund Übersetzer und Dolmetscher für Spanisch und Englisch. Er war mehrere Jahre in der IZA (Internationalen Zusammenarbeit) tätig mit dem Schwerpunkt Kuba und Venezuela, sowie Andenstaaten.

Seit über 22 Jahren ist er als Trainer in der Schweiz und international für "Didaktische Reduktion" und Erwachsenenbildung unterwegs. Er unterstützt Einzelpersonen, Bildungsorganisationen und Schulen, die ihre Bildungsarbeit zu professionalisieren.

Er moderiert auf LinkedIn drei Fachgruppen, hat mehrere Fachbücher publiziert und ist im dritten Jahr als Podcasthost bei "Education Minds" unterwegs.

Seine Kompetenzen:

- Train the Trainer
- Workshop- und Trainingsgestaltung zu Didaktik, Methodik und KI in der Erwachsenenbildung
- Präsentationstechnik
- Konzeptionierung von Bildungsangeboten
- Moderation
-Beratung und Coaching für Podcasting-Projekte
- Interkulturelle Fragestellungen
- Transkulturelle Kompetenz

Links:

Webseite:

https://www.education-minds.com

Profil auf LinkeIn:

https://www.linkedin.com/in/yvowüest-didaktischereduktion/

Fachgruppe Hashtag#DidaktischeReduktion auf LinkedIn:

https://www.linkedin.com/groups/12140180/

Podcastreihe Spotify:

https://open.spotify.com/episode/2y7nbY9hcMeXuKa0Cz1PLu?si=ZwfstEqJRQuujGdNxE40_w

Apple:

https://podcasts.apple.com/ch/podcast/education-minds-didaktische-reduktion-und-erwachsenenbildung/id1598004180?i=1000663274538

youTube-Kanal:

https://youtu.be/Jq6nxxBAFH8?si=-jfVwga8mQ4IKA2m

Aktuelles Fachbuch: Mini-Handbuch Didaktische Reduktion, Yvo Wüest, Beltz 2022

https://www.beltz.de/fachmedien/training_coaching_und_beratung/produkte/details/47385-mini-handbuch-didaktische-reduktion.html

Joachim Dell

Joachim Dell ist ein erfahrener deutscher Bildungsexperte mit Schwerpunkt auf Schulentwicklung und innovativen Lernumgebungen. Von 2001 bis 2018 leitete er als Schulleiter die Berufsbildende Schule (BBS) Westerburg, wo er massgeblich an der Umsetzung moderner pädagogischer Konzepte beteiligt war. Derzeit ist er Gesellschafter bei LearnConsult School, einem Unternehmen, das sich auf Beratung und Begleitung von Schulen im Bereich der Schulentwicklung spezialisiert hat.

Joachim Dell engagiert sich für die Transformation von Schulen zu lernförderlichen Organisationen. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung flexibler Lernräume, der Förderung von Teamarbeit und der Integration digitaler Technologien in den Unterricht. Er ist überzeugt, dass Schulen sich kontinuierlich an die sich wandelnden Anforderungen der Gesellschaft anpassen müssen, um den Lernenden bestmögliche Bildungschancen zu bieten.

Isabelle Schumacher

Isabelle Schuhladen ist eine bayerische Realschullehrerin und Expertin für zeitgemäße Pädagogik an der Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule in Meitingen. Sie hat sich bundesweit einen Namen gemacht, indem sie klassische Unterrichtsmethoden mit modernen Ansätzen wie Digital Storytelling und künstlicher Intelligenz (KI) verknüpft. Ein zentraler Pfeiler ihrer Arbeit ist die Methode Lernen durch Lehren (LdL), bei der Schülerinnen und Schüler aktiv die Rolle der Lehrenden übernehmen, um Inhalte tiefer zu durchdringen.

Articles

Gerne posten wir hier dein Material oder Artikel zu diesem Thema: info@paedagogik-plus.com

Videos

Takeaways aus dem Webinar: Lernen durch Lehren & Digital School Story

Wirkliches Lernen entsteht durch Weitergeben – Kinder verstehen Inhalte tiefer, wenn sie sie nicht nur aufnehmen, sondern anderen erklären und verständlich machen müssen.

Lernen ist ein sozialer Prozess – Wissen wird tragfähiger, wenn Kinder miteinander denken, sich Rückfragen stellen und gemeinsam um Klarheit ringen.

Die Klasse ist mehr als eine Gruppe – sie ist ein gemeinsames Denknetz – Jedes Kind bringt Wissen, Perspektiven und Erfahrungen mit. Lernen entsteht dort, wo diese Ressourcen miteinander verknüpft werden.

Selbstwirksamkeit wächst durch echte Verantwortung – Wenn Kinder erleben, dass sie etwas verstanden haben und andere damit weiterbringen können, stärkt das ihr Vertrauen in sich selbst.

Lernen braucht nicht nur Input, sondern aktive Verarbeitung – Verstehen entsteht dann, wenn Kinder strukturieren, vereinfachen, erklären, prüfen und reflektieren dürfen.

Digital School Story verbindet Unterricht mit Lebenswelt – Wenn Kinder Inhalte in kurzen Videoformaten umsetzen, erleben sie, dass Lernen relevant, kreativ und zeitgemäss sein kann.

Storytelling vertieft Verstehen – Wer einen Inhalt in eine Geschichte übersetzt, muss ihn durchdringen, verdichten und mit Bedeutung aufladen.

Medienkompetenz entsteht durch eigenes Gestalten – Kinder lernen digitale Inhalte bewusster zu hinterfragen, wenn sie selbst erleben, wie Botschaften, Aufmerksamkeit und Wirkung entstehen.

Flow-Momente sind starke Lernmomente – Wenn Kinder merken „Ich kann das“ oder „Ich habe etwas wirklich verstanden“, wird Lernen positiv verankert.

Lernen durch Lehren ist nicht nur eine Methode, sondern eine Haltung – Es geht um Zutrauen, Beteiligung, Beziehung und die Überzeugung, dass Kinder aktive Mitgestalter ihres Lernens sein können.

Umsetzungsideen für den Unterricht

Kinder erklären lassen statt nur antworten lassen: Plane regelmässig kleine Phasen ein, in denen Kinder Inhalte einem Partnerkind oder einer Gruppe verständlich machen.

Mit Mini-LDL starten: Gib Zweierteams einen kleinen Abschnitt oder Begriff, den sie gemeinsam verstehen und anschliessend der Klasse erklären.

Rückfragen zur Lernkultur machen: Frage nach Erklärphasen nicht nur „Habt ihr es verstanden?“, sondern auch: „Was war verständlich?“, „Wo war noch Unklarheit?“ oder „Was hat dir geholfen?“

Die Klasse als gemeinsames Lernnetz sichtbar machen: Arbeite mit dem Bild, dass jedes Kind etwas Wertvolles ins gemeinsame Lernen einbringt und Verstehen im Miteinander wächst.

Am Ende mit Takeaways schliessen: Lass Kinder zum Schluss festhalten, was sie heute wirklich verstanden haben, was neu war und was sie mitnehmen.

Digitale Formate sinnvoll nutzen: Lass Kinder wichtige Inhalte in einem 60- bis 90-sekündigen Video, einer Mini-Szene oder einer Story zusammenfassen.

Storytelling in den Fachunterricht holen: Frage bei neuen Themen: Wie könnte man diesen Inhalt in eine Alltagsszene, eine Geschichte oder ein kurzes Reel übersetzen?

Medien reflektieren statt nur konsumieren: Besprich mit Kindern, warum bestimmte Videos Aufmerksamkeit bekommen, welche Botschaften transportiert werden und wie Algorithmen wirken.

Mehr Verantwortung schrittweise abgeben: Überlege bei jeder Einheit: Was kann heute von den Kindern erklärt, zusammengefasst, visualisiert oder präsentiert werden?

Lernfreude bewusst wahrnehmen: Schaffe Momente, in denen Kinder spüren dürfen, dass Verstehen ein gutes Gefühl auslöst und dass Lernen etwas mit Wachstum zu tun hat.

Zusammenfassung: Digital School Learning mit Isabelle Schuhladen

Takeaways aus dem Webinar: Vom Ich zum Wir: Neue Lernräume schaffen

  • Wirkliches Lernen ist selbstgesteuert – Lernen kann man nicht „beibringen“. Lehrer*innen müssen Lernprozesse ermöglichen, nicht Inhalte vermitteln.
  • Teamarbeit ist der Schlüssel zur Veränderung – Einzelkämpfer haben es schwer. Wirkliche Schulentwicklung beginnt in kleinen, mutigen Teams.
  • Beziehung vor Inhalt – Wer Kinder wirklich kennt und einbindet, kann differenziert fördern. Lernatmosphäre schlägt Fachstoff.
  • Lernen braucht Freiräume – Fächergrenzen, starre Stundenpläne und Einzeltische stehen Lernen oft im Weg.
  • Selbstorganisiertes Lernen ist anstrengender – aber wirkungsvoller – sowohl für Lernende als auch für Lehrpersonen.

Umsetzungsideen für den Unterricht

  • Starte im Kleinen, im Team: Tu dich mit 2–3 Kolleg*innen zusammen. Entwickelt eine kleine Insel, z. B. ein gemeinsames Projekt in Sprache oder NMG.
  • Lernumgebung transformieren: Räume wohnlich machen, Gruppentische statt Einzelplätze, Wasser trinken erlauben, Materialien sichtbar und zugänglich platzieren.
  • Soziale Dynamik zuerst: Nimm dir 3–4 Wochen zu Beginn des Schuljahres für Teamstärkung, Rituale, Feedbackmethoden, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung.
  • Lerngespräche führen: Plane bewusst 1:1-Zeiten ein. Starte mit einfachen Zielsetzungsfragen: „Was willst du diese Woche schaffen?“
  • Flexible Rollen der Lehrpersonen: Nutzt eure Stärken. Wer kann Mathe besser erklären, wer bringt künstlerische Inputs ein? Teilt euch klug auf.

Download Zusammenfassung

Takeaways aus „Didaktische Reduktion – Weniger ist mehr“ mit Yvo Wüest

Ivo Wüest zeigt auf, wie Lehrpersonen durch gezielte Reduktion von Inhalten den Fokus auf Wesentliches legen und tiefere Lernprozesse ermöglichen können. Hier sind die zentralen Punkte:

  • Tiefe statt Breite: Statt viele Themen oberflächlich zu behandeln, sollten wenige zentrale Aspekte intensiv bearbeitet werden. Dies schafft nachhaltiges Verständnis und lässt Raum für individuelle Interessen der Schüler:innen.
  • Lernen durch Eigenaktivität: Weniger Input von der Lehrperson und mehr Raum für selbstgesteuertes Lernen fördern Motivation und Eigenverantwortung. Stationenlernen oder Projektarbeit bieten hier effektive Ansätze.
  • Peer-Learning und Experten einbinden: Schüler:innen lernen oft besser voneinander oder von authentischen Vorbildern. Peer-Tutoring, externe Gäste oder Exkursionen bereichern den Unterricht und schaffen neue Perspektiven.
  • Humor und Aktivierungsphasen: Humor lockert die Atmosphäre und fördert das Lernen. Paradoxe Interventionen oder kurze, aktivierende Aufgaben helfen, die Aufmerksamkeit zu halten und Lernfreude zu steigern.

Mit diesen Impulsen kannst du deinen Unterricht so gestalten, dass Schüler:innen mit weniger Stoff mehr lernen – und dabei motivierter und selbstständiger werden.

Download Zusammenfassung “Didaktische Reduktion”

 

Takeaways aus „Zeichnend lernen – Teil 1 & 2“ mit Peter Holliger:

Peter Holliger hebt in den Sessions hervor, dass Visualisierungen Lerninhalte nicht nur verständlicher machen, sondern sie auch emotionaler aufladen und so besser im Gedächtnis bleiben. Hier sind einige zentrale Punkte:

Bildhafte Sprache und einfache Zeichnungen: Zeichnungen müssen nicht kompliziert sein. Schon einfache Symbole oder Sketchnotes können dabei helfen, Informationen zu strukturieren und den roten Faden zu halten.
Lernen durch visuelle Verknüpfungen: Wenn Schüler Inhalte selbst visualisieren, verknüpfen sie sie auf einer tieferen Ebene, was das Verstehen und Behalten verstärkt.
Kreativität und Lernen: Zeichnen aktiviert das kreative Denken, was sich positiv auf den gesamten Lernprozess auswirkt. Peter betont, dass Zeichnungen das Lernen auf spielerische Weise erleichtern und die Motivation steigern.
Mit diesen Techniken und Erkenntnissen kannst du deine Didaktik erweitern und den Unterricht abwechslungsreicher und effektiver gestalten.

Zeichnend Lernen Tipps und Tricks herunterladen